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Duisburg ist ein Muss für Kunstliebhaber! Gleich drei Kunstmuseen – das Museum Küppersmühle, das Wilhelm Lehmbruck Museum und das Museum DKM zeigen ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm und ihre herausragenden Sammlungen mit jeweils unter-schiedlichen Schwerpunkten.
Hinzu kommen mit der Cubus Kunsthalle, einer lebendigen Künstler- und Galerieszene und zahlreichen Kunstwerken im öffentlichen Raum viele spannende Orte für Kunsterlebnisse in Duisburg. Mehr als 40 Großplastiken umgeben das Lehmbruck Museum im Kant Park, auf dem Weg zum Innenhafen kann der Besucher die Brunnenmeile in der Königstraße (u.a. Niki de Saint Phalle) oder die von Gerhard Richter und Isa Genzken gestaltete U-Bahn-Haltestelle entdecken.

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Museum DKM

Das Museum DKM liegt im Zentrum der Duisburger Innenstadt in der Güntherstr. 13 – 15 zwischen Kantpark mit dem Lehmbruck Museum und Hauptbahnhof. Der Schweizer Architekt Hans Rohr stand 2005 vor der schwierigen Aufgabe, eine Wohn- und Gewerbeimmobilie mit Vorderhaus und Hoftrakt der 1960er Jahre in ein Haus für die Kunst umzuwandeln, wobei er einen neuen Baukörper hinzufügen konnte. Nach der Vorstellung der Stifter sollte die Architektur in nobler Zurückhaltung der Ausstellung von Kunst dienen. Entstanden ist ein Museum, das aus drei Baukörpern besteht, sich über fünf Ebenen erstreckt und 2.700 m² oder 51 Räume umfasst. Aus den Räumen des Neubaus bieten sich inszenierte Ausblicke in Außenbereiche. Das Foyer mit Museumscafé lädt zum Ausruhen und Erfrischen ein.

Güntherstr. 13 – 15, 47051 Duisburg, T. +49 203 9355547 0
www.museum-dkm.de

Lehmbruck Museum

Das Lehmbruck Museum zeichnet sich durch eine in Europa singuläre Sammlung von internationaler Skulptur der Moderne, die einzigartige Kombination von herausragender Museumsarchitektur und Skulpturenpark sowie durch seine Skulptur im Stadtbild aus. Auf 5.000 qm Innenfläche begegnen sich – ausgehend vom Lebenswerk Wilhelm Lehmbrucks und der Kunst seiner Zeit – die Welt der Skulptur und die Skulptur der Welt. Monographisch und thematisch inszenierte Räume folgen aufeinander in offener Zuordnung. Sie schließen Gemälde, Arbeiten auf Papier und neue Medien mit ein. Ziel aller Aktivitäten ist es vor allem, ein lebendiges Bild von der Qualität, der Entwicklung und Erweiterung moderner Skulptur für unterschiedlichste Besucherinteressen zu vermitteln. Neben dem Lebenswerk Wilhelm Lehmbrucks stellt die Sammlung der Internationalen Skulptur und Objektkunst der Moderne das Kernstück der Museumssammlung dar. Diese wird durch die Sammlungsbereiche Malerei, Graphik, Fotografie und Neue Medien ergänzt.

Friedrich-Wilhelm-Straße 40, 47049 Duisburg, T. +49 203 283 2630 3294
www.lehmbruckmuseum.de

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Foto: Jürgen Diemer

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MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Frontansicht,
Foto: Georg Lukas, Essen

MKM Museum Küppersmühle

Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst ist eines der größten deutschen Privatmuseen und liegt direkt im lebhaften Duisburger Innenhafen. Moderne Baukunst von Herzog & de Meuron trifft hier auf regionstypische Industriekultur. Mit der Sammlung Ströher präsentiert das MKM eine der umfangreichsten Sammlungen deutscher Nachkriegskunst. Den Besucher erwartet auf rund 2.500 m² ein Rundgang durch mehrere Jahrzehnte herausragenden Kunstschaffens deutscher Künstler von internationalem Rang, darunter Georg Baselitz, K.O. Götz, Candida Höfer, Anselm Kiefer oder Gerhard Richter. Zusätzlich bietet das MKM ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm zeitgenössischer Kunst.

Philosophenweg 55, 47051 Duisburg, T. +49 203 30194811
www.museum-kueppersmuehle.de

Die RuhrKunstMuseen

Das Museum DKM ist ein Mitglied der RuhrKunstMuseen. Die 20 Kunstmuseen des Ruhrgebiets haben sich zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen zusammengeschlossen. Der überwiegende Teil der Museen hat seinen Schwerpunkt in der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, auch die Kunst des 19. Jahrhunderts sowie alte und außereuropäische Kunst sind in einzelnen Häusern mit bedeutenden Beständen vertreten.

Von Duisburg bis Hamm, von Hagen bis Marl erstreckt sich über 15 Städte ein zusammenhängendes Netz von hochkarätigen Sammlungen, untergebracht in Bauten der Industriekultur, Schlössern, herausragenden Architekturen der Nachkriegsjahrzehnte und spektakulären Neubauten. Ein Besuch der Museen ist auch ein repräsentativer Streifzug durch die Baukultur des Ruhrgebiets.

Die Kooperation der RuhrKunstMuseen verdeutlicht eindrucksvoll, über welch facettenreiche Bestände moderner und zeitgenössischer Kunst die Museumslandschaft Ruhr verfügt. Anhand gemeinsamer Kommunikation, Ausstellungsaktivitäten und Vermittlungsarbeit können Besucher und Bewohner die Vielfalt des Museumsangebots der Kulturmetropole Ruhr seit Anfang 2010 gebündelt erleben und erfahren.

Zum Auftakt ihrer Kooperation wurde die Vernetzung der unterschiedlichen Häuser im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 mit dem gemeinsamen Kunstvermittlungsprogramm „Collection Tours“ erfolgreich verdeutlicht, parallel präsentierten die Museen die Ausstellungsreihe „Mapping the Region“.

Mit dem Zusammenschluss großer und kleinerer Häuser mit nationaler und internationaler Ausstrahlung werden die RuhrKunstMuseen nach dem erfolgreichen Start nicht nur nachhaltig die kulturelle Bildung und Vermittlung stärken und Ausstellungen entwickeln, die mit den Mitteln der Kunst die Zukunft des drittgrößten europäischen Ballungsraumes Ruhrgebiet reflektieren, sondern vor allem auch langfristig verstärkt ihre Sammlungen ins Bewusstsein rücken.

Unter dem Titel „RuhrKunstMuseen. Die Sammlung“ ist 2010 der erste gemeinsame Katalog erschienen. Er trägt der Gesamtidee des Netzwerks Rechnung, die vielseitige Kunstlandschaft mit ihrer einzigartigen Sammlung moderner Kunst sichtbar zu machen. Einem einführenden Essay von Georg Imdahl über die „Bilder des Ruhrgebiets“ folgt ein 150seitiger farbiger Abbildungsteil mit den Meisterwerken der Museen. Diesem Streifzug durch die Kunstgeschichte bis zur Gegenwart folgen Selbstdarstellungen der einzelnen Museen mit Fotografien der Ausstellungsräume und der Architektur. Zu den Glanzstücken der Sammlung zählen u.a. Werke von Liebermann, Renoir, Matisse, Lehmbruck, Marc, Macke, Kirchner sowie Albers, Richter, Stella, Schumacher, Höfer oder Turrell. Die in den 20 Museen und im Buchhandel erhältliche Publikation ist in deutscher Sprache mit englischer Zusammenfassung erschienen.

Eine in allen RuhrKunstMuseen ausliegende kostenfreie Informationsbroschüre gibt einen kompakten Überblick zur Museumslandschaft Ruhr, Vorschläge für Museumstouren und praktische Informationen für den Museumsbesuch.

 

http://www.ruhrkunstmuseen.com/

museumsplattform nrw

Die museumsplattform nrw ist eine Plattform der Museen in Nordrhein-Westfalen. Als »work in progress« werden seit 2006 nordrhein-westfälische Museen der Moderne sowie ihre Bestände nach und nach erschlossen. Die Plattform fokussiert die Kunst, die dauerhafter Bestandteil der regionalen Sammlungen ist, und bietet auf verschiedenen Ebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in die Museen. Ergänzt durch thematische Leitbegriffe als Angebot zur Orientierung, stehen dem Besucher viele Varianten offen, sich nach eigenen Vorstellungen und Interessen Kunstwerke zusammenzustellen und gleichzeitig an profunde Informationen über die Arbeiten und ihre Künstler zu gelangen. Die Kunstlandschaft NRWs lässt sich auf der museumsplattform virtuell erkunden und nicht zuletzt werden eine Übersicht zu den aktuellen Veranstaltungen der Partnermuseen, sowie Besprechungen zu Ausstellungen und Interviews mit den Protagonisten der Museen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

 

http://www.nrw-museum.de/